Der wohl größte Wunsch bei den meisten ist der Wunsch nach einer eigenen Wohnimmobilie. Aus diesem Grund sollte man sich in diesem Bereich besonders gut informieren, um vor bösen Überraschungen geschützt zu sein.
Gut geplant ist schon der halbe Weg
Ein Bauprojekt oder der Kauf einer Immobilie bedarf guter Planung und Vorbereitung, alles will gut kalkuliert sein. Die erste Adresse, an die sich normalerweise jeder wendet, der etwas finanzieren möchte, ist natürlich die Hausbank. Auch bei der Immobilienfinanzierung sollte dies die erste, aber nicht die einzige Anlaufstelle sein. Um eine wirklich individuelle und durchdachte Lösung zu finden, sollte offen mit dem Sachbearbeiter der Bank gesprochen werden. Wünsche, Pläne und Ziele sollten klar kommuniziert werden. Liegt das Angebot der Hausbank auf dem Tisch, ist es ratsam, noch zu mindestens einer anderen Bank zu gehen. Einmal hat man dann eine Vergleichsmöglichkeit und außerdem kann man eventuell mit seiner Bank nochmals verhandeln, sollte man ein besseres Angebot bekommen haben. Oft ist noch Verhandlungsspielraum da. Vor allem sollte sich jeder auch im Internet informieren, dort gibt es sehr günstige Angebote und das Vergleichen ist dank vieler Möglichkeiten zum Finanzierungsvergleich leicht durchschaubar.
Möglichkeiten für eine Immobilienfinanzierung
Heute ist es meist noch nicht einmal mehr notwendig, Eigenkapital aufzubringen. Eine Vollfinanzierung lässt die Banken auf ihre 20 % Eigenkapital verzichten, diese Quote war das Mindeste, was normalerweise gefordert wurde. Auf diese Weise wird das Eigenheim von Grund auf finanziert. In der Regel verlängert sich allerdings dadurch die Laufzeit um einige Jahre und die Zahlungen für die Zinsen steigen. Es gibt dabei sogenannte 100 %-, 105 %- und sogar 110 %-Finanzierungen. Bei der letztgenannten sind alle Kosten gleich mit inbegriffen.
Zinsen – vergleichen, vergleichen, vergleichen und dann sparen
Die Immobilienfinanzierung bewegt sich für gewöhnlich im sechsstelligen Bereich, was dazu führt, dass die Zinszahlungen vor allem am Anfang gesalzen sind. Um die Angebote der diversen Banken genau vergleichen zu können, sollte man sich neben dem Nominalzins unbedingt auch den Effektivzins ansehen. Der Effektivzins beinhaltet nämlich nicht nur die Zinsen, sondern auch alle Kosten, die mit der Finanzierung verbunden sind. Ein Aspekt, der wesentlich die Höhe der Zinsen bestimmt, ist die Vertragslaufzeit sowie eventuell vereinbarte Sondertilgungen. Die klassische Immobilienfinanzierung mit einer Laufzeit von 10 oder sogar 20 Jahren unterscheidet sich in erheblichem Maß von einer Finanzierung mit einem variablen Zinssatz. Bei einer Finanzierung in diesem Bereich, mit vielleicht mehreren 100.000 Euro zählt natürlich jeder Prozentpunkt, sogar jeder Zehntelprozentpunkt. Man sollte sehr kleinlich sein, was die Zinsen anbelangt. Ein Unterschied von 0,1 % kann je nach Bausumme 100-200 Euro monatlich ausmachen. Und das läppert sich dann ganz schnell zu einem ordentlichen Betrag zusammen.
Bau- oder Kaufnebenkosten
Manchmal lauern bei den Bau- oder Kaufnebenkosten echte Fallen und können schnell bei 10 % der Finanzierungssumme liegen. Sucht man sein Haus beispielsweise mithilfe eines Maklers, kann man mit bis zu 6 % vom Kaufpreis als Provision kalkulieren. Aber auch die Nebenkosten, die immer anfallen, stellen eine recht große Position dar. Zunächst muss ein Notar den Kaufvertrag machen, der arbeitet natürlich nicht umsonst und dann verlangt auch Vater Staat seinen Anteil, die Grunderwerbsteuer ist zu zahlen.
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