Eigentlich ist diese Idee aus der Not geboren. Ich war in einer vertrakten Situation, mein Auftraggeber, über den ich hauptsächlich mein Einkommen bestreite, hatte keine Arbeit für mich. Geld auf der hohen Kante um solche Zeiten zu überbrücken? Zero. Zeit, einen neuen Auftraggeber zu suchen? Zero.
In der Not frisst der Teufel bekanntlich fliegen. Durch Zufall bin ich, während meiner Suche nach einem Job im Internet, darauf gestoßen, dass es auch eine Möglichkeit ist, mit dem Erstellen von Texten Geld zu verdienen. Also, dachte ich mir, warum eigentlich nicht. Normalerweise korrigiere ich die geistigen Ergüsse anderer Leute. Und ich traute mir durchaus zu, selbst in einem lesbaren Stil zu schreiben.
Das war der Startschuss für eine steile "Karriere"
Innerhalb kurzer Zeit hatte ich einige Auftraggeber gewinnen können. Mein anfänglicher Wortpreis war zwar nicht umwerfend, aber mit etwas Fleiß war ich in der Lage, mein Einkommen aufzubessern und die Zeit, bis zum nächsten Korrekturauftrag zu überbrücken. Mittlerweile ist es so, dass ich neben meinem eigenen Blog auch andere Blogs regelmäßig mit frischem Content versorge. Ich schreibe für Portale und Shops, alles was anfällt. Ich habe schon richtige Stammkunden und auf diesem Gebiet echt etwas erreicht. Darauf bin ich auch ziemlich stolz. Vor allem aber konnte ich eine Entwicklung bei mir selbst feststellen.
Persönliche Entwicklung
Nicht nur, dass ich unabhängiger geworden bin, ich bin auch wortgewandter und formulierungssicher geworden. Außerdem macht mir diese Arbeit sehr viel Spaß. Die Themengebiete reichen von Gesundheit und Reisen, über Kunst, Kultur und Literatur, bis hin zu Autos, Geld verdienen oder Mode. Wirklich abwechslungsreich. Ich musste mich manchmal mit Themen auseinandersetzen, von denen ich keine Ahnung hatte, musste recherchieren und recherchieren. Wichtig war letztendlich, den Kunden zufriedenzustellen und dadurch eine langfristige Zusammenarbeit zu sichern.
Klar - es gibt auch schwarze Schafe
Natürlich ist auch hier nicht alles Gold was glänzt. Schwarze Schafe gibt es wohl in jeder Branche und genauso auch Kunden, die ihre Rechnungen nicht bezahlen. Am Anfang war ich sehr euphorisch und habe, gerade wenn ich Aufträge von einer vermeintlich großen Internetmarketingagentur bekommen habe, nicht lange gefragt und die Aufträge, die manchmal Schlag auf Schlag kamen, einfach angenommen. Meistens ist es gut gegangen. Aber zwei- dreimal habe ich eben auch vergebens auf mein Geld gewartet. Mittlerweile warte ich mit Folgeaufträgen einfach, bis der erste Auftrag bezahlt ist. So funktioniert das Ganze jetzt recht gut. Und die seriösen Auftraggeber haben durchaus Verständnis für meine Argumentation.
Fazit:
Mit guten Deutschkenntnissen und ein bisschen Spaß an der Sprache, einem Computer und einem Textverarbeitungsprogramm ist es so möglich, im Internet Geld zu verdienen. Wer sich ein bisschen reinhängt, kann davon leben, auch mit Familie. Auf Anfrage gebe ich gerne weitere Informationen zur Auftragsbeschaffung. Ich selbst brauche gelegentlich auch Unterstützung und suche immer wieder Texter, die mir helfen, Auftragsspitzen abzuarbeiten.
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