Einen Nebenjob zu finden, das ist nicht ganz einfach. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Stunde um Stunde saß ich vor meinem PC und habe alle möglichen und unmöglichen Seiten gelesen. Immer wieder haben dubiose Anbieter versucht, mir das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und den findigen ist das zum Teil auch gelungen. Ich habe mir nicht nur ein E-Book gekauft, in der Hoffnung, dann endlich den Stein der Weisen zu finden. Aber irgendwie war das alles nix. Naja, ganz nix stimmt so nicht.
Einige der E-Books konnte ich sofort in die Tonne treten. Es standen keine neuen Erkenntnisse drin. All die Informationen hatte ich bereits so oder so ähnlich im Internet gelesen, allerdings kostenlos. Also war das erst einmal rausgeworfenes Geld.
Die Anbieter sind sehr erfinderisch, wenn es darum geht, die eigene Tasche zu füllen
Verlockende Angebote, überaus lukrative Beispielrechnungen, Versprechungen in der Manier „Viel Arbeit für wenig Geld“ sollen die Leser dazu verleiten, irgendetwas zu kaufen. Ob das als Produkttester ist, als Umfragenteilnehmer oder Wundertütenfüller, alle wollen erst einmal Geld. Sobald Sie als Jobsuchender irgendetwas bezahlen sollen, sollten alle Alarmglocken angehen. Und ganz laut schrillen! Sie sind hier, um Geld zu verdienen! Wenn Sie welches ausgeben wollen, dann gehen Sie shoppen. Da haben Sie letztendlich mehr davon.
Wenn Sie ein gutes Angebot gefunden haben, versuchen Sie auf jeden Fall, mehr über den Anbieter herauszufinden. Manchmal sind zwar Namen und Anschrift angegeben, aber die Anschrift ist ein großer Bürokomplex, der Name ist vielleicht irgendein Mitarbeiter irgendwo. Die Telefonnummer sollten Sie im Zweifel auch mal probieren, nicht selten läuft eine Bandansage. Und was mir schon mehrfach passierte: Die im Impressum angegebene E-Mailadresse war falsch. Außer über den Bezahlbutton konnte ich so keinen Kontakt zum Verkäufer aufnehmen. Das war dann schon sehr dubios. Auch die Verbraucherzentralen können hier weiterhelfen und die eine oder andere Auskunft geben oder auch Empfehlungen aussprechen.
Fazit: Seien Sie vorsichtig im Internet, auf der Suche nach einer lukrativen Heimarbeit sind schon einige Menschen arm geworden anstatt reich, haben Frust angehäuft anstelle von Reichtum.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen